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Magnetresonanztomographie (MRT)

Im Jahre 1946 haben Felix Bloch und Edward Purcell unabhängig voneinander entdeckt, dass bestimmte Atomkerne in einem Hochfrequenzfeld Energie aufnehmen, sofern man sie einem Magnetfeld aussetzt. Beim Übergang in ihren ursprünglichen Ruhezustand geben sie diese wieder ab. Hierfür muss die Wellenlänge des Hochfrequenzfeldes, der des Atomkernes (Lamorfrequenz) entsprechen.

Aus diesem Grund wurde das Phänomen als Kernspinresonanz oder Nuclear Magnetic Resonance bezeichnet (N = Nuclear, nur Atomkerne reagieren, M = Magnetic, geschieht in einem Magnetfeld, R = Resonance, direkte Abhängigkeit von Magnetfeldstärke und Frequenz).

Was ist eine Magnetresonanztomographie?

Die Magnetresonanztomographie (MRT) stellt derzeit das modernste bildgebende Verfahren dar. Für die Untersuchung werden Wasserstoffkerne genutzt, die überall im menschlichen Körper vorhanden sind. Die ersten Schichtaufnahmen (Tomographien) erzeugte Paul Lauterbur 1973, in dem er dem Hauptmagnetfeld ein weiteres Magnetfeld überlagerte. Die NMR-Signale gestatten somit die genaue Ortsangabe von Objekten. Durch die Anlage von Magnetfeldern in allen Raumrichtungen können auch die menschlichen Organe entsprechend ihrer Lage im Körper dargestellt werden.

Heute sind folgende Begriffe gebräuchlich: “MRI = Magnetic Resonance Imaging” und “MRT = Magnet Resonanz Tomographie”

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