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Dr. H. Elgeti · Dr. J. Graen · Dr. P. Rieder · Dr. habil. R. Höfs · Dr. B. Dietrich · Dr. M. Blach ÜBERÖRTLICHE RADIOLOGEN-GEMEINSCHAFTSPRAXIS AM MARSTALL 14/16 · 30159 HANNOVER |
CT / CT-Punktion | Angiographie (DSA) (PTA), Katheter | Angiographie (DSA) ohne Katheter | Magnetresonanztomographie (MRT) | Nuklearmedizin | Schmerztherapie | Strahlentherapie | Röntgen (Mammographie, Arthrographie, Phlebographie, Sonographie)
Konventionelles
Röntgen
Prinzip
Mit konventionellen Röntgenaufnahmen werden z.B. der Brustkorb (Thorax) dargestellt, um Herz- oder Lungenerkrankungen festzustellen. Auch Erkrankungen des Knochensystems, wie Knochenbrüche, Verschleiß, Entzündungen oder Tumorabsiedlungen im Knochen, können dadurch erkannt werden.
Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich.
Wir bitten um Terminvereinbarung, Notfalluntersuchungen, wie z.B. der Ausschluss einer Lungenentzündung oder eines Knochenbruches, können kurzfristig nach Absprache erfolgen.
Mammographie
(Röntgenuntersuchung der Brustdrüse)
Die Röntgenuntersuchung erfolgt zum Ausschluss bzw. Nachweis von gut- oder bösartigen Veränderungen. Es können neben tastbaren soliden Tumoren auch nicht tastbare Läsionen, beispielsweise Verkalkungen, erkannt werden. Dabei werden jeweils 2 Aufnahmen der rechten und der linken Brust angefertigt. Bei unklarem Befund kann in seltenen Fällen eine Zusatzaufnahme, z.B. Vergrößerungsaufnahme, erforderlich sein.
Ebenso wird als ergänzendes Verfahren die Sonographie (Ultraschalluntersuchung) der Brust und/oder der Achselhöhle angeschlossen, falls dies nicht bereits erfolgt ist.
Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich. Die Haut der Brust und der Achsel sollte vor der Untersuchung nicht eingecremt werden.
Wir bitten um Terminvereinbarung, bei Tumorverdacht kann diese auch kurzfristig erfolgen.
Speiseröhre
(Ösophagus), Magen, Zwölffingerdarm (Duodenum)
Zur Darstellung der Speiseröhre müssen sie wenige Schlucke eines flüssigen Kontrastmittels trinken. Dafür ist eine spezielle Vorbereitung nicht erforderlich.
Wenn der Magen und der Zwölffingerdarm untersucht werden, bekommen Sie eine bestimmte Menge des flüssigen Kontrastmittels und ein Brausegranulat verabreicht.
Danach wird bei einigen Fragestellungen zur besseren Entfaltung des Magens ein Medikament in die Armvene gespritzt (Buscopan).
Falls bei Ihnen ein erhöhter Augeninnendruck (Grüner Star, Glaukom) oder bei Männern eine Blasenentleerungsstörung durch eine vergrößerte Prostata vorliegen sollte, sagen Sie uns das bitte vor der Untersuchung.
Für die Untersuchung des Magens und des Zwölffingerdarmes dürfen Sie 12 Stunden vorher nichts essen und trinken. Auch das Rauchen, die Einnahme von Tabletten und das Zähneputzen ist nicht statthaft, da dadurch die Säureproduktion des Magens angeregt wird und die Beurteilung der Aufnahmen erschwert wird. Diese Untersuchungen erfolgen daher am frühen Vormittag.
Wir bitten um eine Terminvereinbarung für diese Untersuchungen.
Dünndarmdoppelkontrastuntersuchung
(Sellink)
Hiermit kann man entzündliche oder tumoröse Veränderungen des Dünndarms feststellen.
Der Kontrastbrei wird über eine dünne Plastiksonde, die durch die Nase in Oberflächenbetäubung in den Zwölffingerdarm eingeführt wird, verabreicht. Wenn der gesamte Dünndarm mit dem Kontrastmittel benetzt ist, werden die Röntgenaufnahmen angefertigt.
Für die Untersuchung müssen Sie 12 Stunden vorher nüchtern sein.
Wir bitten in jedem Fall um Terminvereinbarung, da der Kontrastbrei am Tag vor der Untersuchung angesetzt werden muss. Die Terminvergabe erfolgt erst nach einem kurzen Aufklärungsgespräch durch den untersuchenden Arzt.
Dickdarmdoppelkontrastuntersuchung
(Colonkontrasteinlauf)
Zunächst wird über den After ein wenige Zentimeter langes, weiches Darmrohr aus Kunststoff eingeführt. Darüber werden dann dünnflüssiger Kontrastbrei und zum Ende der Untersuchung vorsichtig Luft eingegeben.
Zur besseren Entfaltung des Darmes wird in der Regel ein Medikament in die Armvene gespritzt (Buscopan). Falls bei Ihnen ein erhöhter Augeninnendruck (Grüner Star, Glaukom) oder bei Männern eine Blasenentleerungstörung durch eine vergrößerte Prostata vorliegt, sagen Sie uns das bitte vor der Untersuchung.
Für die Untersuchung müssen Sie ein spezielles Abführmittel mit viel Flüssigkeit nach Anweisung einnehmen. Das Rezept darüber erhalten Sie von Ihrem überweisenden Arzt oder von uns.
16 Stunden vor der Untersuchung dürfen Sie nichts mehr essen. Die Untersuchung wird am frühen Vormittag durchgeführt.
Wir bitten um eine Terminvereinbarung.
Falls die Untersuchung nach Anlage eines künstlichen Darmausganges erfolgen soll, bitten wir dies mitzuteilen. Die notwendige Vorbereitung teilen wir Ihnen individuell mit.
Nierenröntgen
(Urogramm)
Bei dieser Untersuchung werden die Nieren, die Harnleiter und die Harnblase abgebildet.
Ein jodhaltiges Kontrastmittel wird über 5 bis 10 Minuten in eine Armvene langsam eingespritzt. Das Kontrastmittel wird über die Nieren ausgeschieden und über die Harnleiter in die Harnblase transportiert. Es werden einige konventionelle Röntgenaufnahmen angefertigt.
Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich. 2 Stunden vor der Untersuchung sollte nichts mehr gegessen werden, um die Darmgasbildung zu reduzieren.
Vor der Untersuchung lesen Sie bitte das folgende Aufklärungsblatt durch und beantworten die Fragen:
Wir bitten um Terminvereinbarung.
Phlebographie
(Darstellung der Venen der Arme bzw. Beine)
Nach Punktion einer Hand- oder Fußrückenvene wird jodhaltiges Kontrastmittel unter Röntgendurchleuchtung eingespritzt und derb Kontrastmittelverlauf durch konventionelle Röntgenaufnahmen dokumentiert. Damit das Kontrastmittel über die tiefen Venen abfließt, wird ein dünner Stauschlauch am Knöchel oder in der Ellenbeuge angebracht.
Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich. Vor der Darstellung eines Beines wird der betreffende Fuß in warmem Wasser gebadet.
Vor der Untersuchung lesen Sie bitte unser Aufklärungsblatt durch und beantworten die Fragen.
Für die Darstellung von Krampfadern bitten wir um Terminvereinbarung. Zum Thromboseausschluss kann die Untersuchung nach Rücksprache kurzfristig erfolgen.
Gallenblasendarstellung
(i.v. Galle)
Diese Untersuchung erfolgt heute nur noch in seltenen Fällen bei Fragestellungen, die durch andere Untersuchungsverfahren nicht hinreichend abgeklärt werden konnten.
Ein jodhaltiges Kontrastmittel wird als Kurzinfusion über ca. 30 Minuten in eine Armvene gespritzt. Es werden konventionelle Röntgenaufnahmen der Gallenwege und der Gallenblase angefertigt. Da die Leber das Kontrastmittel relativ langsam ausscheidet, dauert die Untersuchung insgesamt ca. 2 bis 2,5 Stunden.
Wegen der Kontrastmittelinjektion sollten Sie 10 Stunden vor der Untersuchung nichts mehr essen und trinken.
Vor der Untersuchung lesen Sie bitte unser Merkblatt durch und beantworten die Fragen.
Wir bitten um Terminvereinbarung.
Arthrographie
(Gelenkdarstellung)
Hiermit werden Schulter- oder Kniegelenk untersucht. Diese Methode ist durch die Magnetresonanztomographie („Kernspin“) weitgehend ersetzt. Bei Gegenanzeigen für die MRT, beispielsweise wenn ein Herzschrittmacher eingesetzt wurde, kann die Arthrographie jedoch erforderlich sein.
Dabei wird nach Punktion des Gelenkes mit einer dünnen Nadel eine geringe Menge jodhaltigen Kontrastmittels und wenig Luft zur Entfaltung der Kapsel eingespritzt. Anschließend werden konventionelle Röntgenaufnahmen, bei der Schulter meistens noch eine Computertomographie angeschlossen.
Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich.
Vor der Untersuchung lesen Sie bitte unser Merkblatt durch und beantworten die Fragen
Wir bitten um Terminvereinbarung.
Im Rahmen der bei Ihnen geplanten Untersuchung ist möglicherweise die Injektion eines jodhaltigen Kontrastmittels in eine Vene erforderlich. Während der Injektion bemerken Sie eventuell ein Wärmegefühl. Auch für Gelenkuntersuchungen (Arthrographien) verwenden wir solche Kontrastmittel.
Kontrastmittel werden im allgemeinen gut vertragen; bei Überempfindlichkeit (Allergie) kann es jedoch zu Brechreiz, Hautausschlag u. ä. Reaktionen kommen, die von selbst wieder abklingen. Überempfindlichkeitsreaktionen einzelner Organe oder des Kreislaufs sind selten. Schwere lebensbedrohliche Reaktionen sind extrem selten. Auch lokale Komplikationen durch die Punktion von Gefäßen oder Gelenken (Infektion, Blutung, Nervenschädigung) sind sehr selten.
§
Ist
bei Ihnen eine Allergie (z. B. Heuschnupfen, Überempfindlichkeit gegen
Nahrungsmittel oder Medikamente - insbesondere JOD -) bekannt?
§
Ist
bei Ihnen eine Schilddrüsenüberfunktion bekannt, und wurden Sie deswegen
behandelt?
§
Sind
bei Ihnen schon Röntgenuntersuchungen mit Kontrastmittelinjektion durchgeführt
worden (z. B. Nieren- oder Gallenuntersuchung,Computertomographie,
Gefäßdarstellung, Herzkatheter)?
§
Falls
ja, sind dabei Unverträglichkeitserscheinungen aufgetreten?
§
Besteht
eine erhöhte Blutungsneigung oder nehmen Sie Medikamente, die die Blutgerinnung
hemmen (z. B. Marcumar)?
§
Leiden
Sie an Infektionskrankheiten, die durch Blut übertragen werden können
(Hepatitis, Aids)?
§
Frauen
im gebärfähigen Alter: Ist eine Schwangerschaft derzeit möglich?