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Dr. H. Elgeti · Dr. J. Graen · Dr. P. Rieder · Dr. habil. R. Höfs · Dr. B. Dietrich · Dr. M. Blach ÜBERÖRTLICHE RADIOLOGEN-GEMEINSCHAFTSPRAXIS AM MARSTALL 14/16 · 30159 HANNOVER |
CT / CT-Punktion | Angiographie (DSA) (PTA), Katheter | Angiographie (DSA) ohne Katheter | Magnetresonanztomographie (MRT) | Nuklearmedizin | Schmerztherapie | Strahlentherapie | Röntgen (Mammographie, Arthrographie, Phlebographie, Sonographie)

Um Wartezeiten für Sie so kurz wie möglich zu halten, erhält jeder Patient für die Bestrahlung nach Möglichkeit einen festen Termin für die gesamte Behandlungszeit. Notwendige Termin-Änderungen werden zuvor mit Ihnen besprochen. Sollten sich etwas längere Wartezeiten ergeben, so liegt dies meistens an Notfällen, die es auch in der Strahlentherapie gibt, und für die Sie sicherlich Verständnis aufbringen werden. Die Bestrahlungen können überwiegend ambulant durchgeführt werden. Falls erforderlich, werden Patienten auch unter stationären Bedingungen bestrahlt. Hierfür werden sie auf einer für ihre Grunderkrankung am besten geeigneten Station des Friederikenstifts betreut. Im Rahmen des Aufklärungsgespräches werden individuell für jeden Patienten die Dosierung sowie die Art und die Durchführung der Bestrahlung besprochen. In diesem Gespräch wird auf mögliche Nebenwirkungen und Spätfolgen der Therapie hingewiesen. Bitte fragen Sie uns, wenn etwas unklar geblieben ist.
Der Begriff „Radioonkologie" kommt aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum und steht für Strahlentherapie, also die Behandlung mit energiereicher Röntgenstrahlung.
Seit 1947 wird im Friederikenstift Strahlentherapie von Ärzten der Röntgenpraxis Am Marstall betrieben. Die Abteilung ist im Laufe der Jahre ständig gewachsen und hat sich inzwischen zu einem Radioonkologische Zentrum für die Kliniken der „Diakonische Dienste Hannover gGmbH", entwickelt. Unsere Patienten kommen aber nicht nur aus dem Friederikenstift, der Henriettenstiftung und dem Annastift, sondern auch aus anderen Krankenhäusern und von niedergelassenen Ärzten. Pro Jahr werden im Friederikenstift derzeit über 1.000 Patienten wegen bösartiger Erkrankungen bestrahlt.
Die Strahlentherapie ist bei Krebserkrankungen eine der wichtigsten Behandlungsmethoden - neben operativen Eingriffen und internistischer Onkologie. Im Verlauf einer Krebserkrankung benötigen 50 bis 60% aller Patienten eine Strahlentherapie. Die Radioonkologie ist ein interdisziplinäres Fach, sie ist in fast alle onkologischen Therapiestrategien maßgeblich eingebunden. Das frühe interdisziplinäre Konsil, die frühzeitige konsiliarische Einbindung des Radioonkologen in die Diagnostik und Therapieplanung (oft im Rahmen von Tumorkonferenzen), sind heute unverzichtbare Bestandteile einer optimierten onkologischen Strategie. Im Fachgespräch aller beteiligten Disziplinen können Therapieempfehlungen nach dem neuesten Wissensstand ausgesprochen werden.
Diese Ärzte unserer Praxis betreuen Sie in unserem
Radioonkologischen Zentrum:
Enge Kooperation
mit Ärzten aus dem Friederikenstift:
mit Ärzten aus der Henriettenstiftung:
Kooperation mit niedergelassenen Onkologen:
Das Radioonkologische Zentrum verfügt für die Strahlentherapie über
und über folgende Geräte zur Diagnostik:
Behandlung
Ablauf einer Strahlenbehandlung
Persönliches Gespräch
Nach Überweisung zum Strahlentherapeuten findet der erste Kontakt in der strahlentherapeutischen Poliklinik statt. Hier wird der Arzt im persönlichen Gespräch die Vorgeschichte des Patienten erfragen.
Untersuchung
sowie eine körperliche Untersuchung durchführen. Unverzichtbar als Informationsquellen sind Arztbriefe, Untersuchungsbefunde, Operationsberichte histologische Befunde und die angefertigten Röntgen- bzw. Kernspintomografie-Bilder.
Behandlungsplan erstellen
Hat der Strahlentherapeut ein umfassenden Bild vom Patienten und vom bisherigen Verlauf der Tumorerkrankung gewonnen, kann er einen individuellen Behandlungsplan erstellen.
Aufklärung
Wesentlicher Bestandteil des Polikliniktermines ist ferner das Aufklärungsgespräch, in welchem Indikation, Zielsetzung, Ablauf und mögliche Nebenwirkungen der vorgesehenen Strahlenbehandlung im Detail erläutert werden.
Therapie festlegen
Die Festlegung des geeigneten therapeutischen Vorgehens erfordert in vielen Fällen die Absprache mit den an der Tumor- behandlung beteiligten Fachdisziplinen und ggf. die Vervollständigung der Voruntersuchungen. Wird gemeinsam mit dem Patienten der Entschluß zur Bestrahlung getroffen, erfolgt die Vereinbarung weiterer Termine zur Vorbereitung und Einleitung der Strahlenbehandlung.
Bestrahlungsplanung / Simulation
Bei der Simulation (vergl. Simulator) erfolgt die Festlegung der Bestrahlungstechnik und die Anzeichnung der Bestrahlungsfelder. Bei vielen Patienten wird eine dreidimensionale Bestrahlungsplanung durchgeführt, welche zusätzliche Planungsschritte einschließlich einer speziell hierfür erstellten Computertomografie und/oder Kernspintomografie erfordert. Nach Abschluß aller vorbereitenden Schritte, die zumeist mehrere Termine an mehreren aufeinander folgenden Tagen erfordern, beginnt die eigentliche Strahlenbehandlung.
Ambulante / stationäre Behandlung
Sie erfolgt bei der überwiegenden Zahl der Patienten ambulant, soweit es das Behandlungskonzept, der Allgemeinzustand des Patienten und die äußeren Umstände erlauben. Eine stationäre Durchführung der Strahlentherapie bietet jedoch in bestimmten Situationen Vorteile, um insbesondere bei der Kombination mit einer Chemotherapie den planmäßigen und möglichst komplikationsarmen Behandlungsablauf zu gewährleisten.
Behandlungsdauer und -zeit
In der Regel werden 5 Bestrahlungen pro Woche (montags bis freitags) verabreicht, wobei an jedem Tag die gleiche Dosisportion eingestrahlt wird. Die jeweilige Bestrahlungszeit ist kurz und dauert im allgemeinen nur wenige Minuten. Größere Bestrahlungspausen oder Unterbrechungen sind aus strahlenbiologischen Gründen in der Regel nicht vorgesehen bzw. zu vermeiden, um die Wirkung der Bestrahlung nicht zu gefährden.
Vertrauensvolle Beziehung
Die apparativ aufwendige Ausstattung einer modernen Strahlenklinik dient der Gewährleistung einer sicheren, effektiven und zugleich schonenden Strahlenbehandlung. Den Behandlungsablauf hingegen bestimmt eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Patient einerseits und Ärzten sowie Radiologisch-Technischen Röntgenassistentinnen andererseits. Dieser kommt während der meist mehrwöchigen Behandlungsdauer eine besondere Bedeutung zu.
Nachsorge
Nach Abschluß der Strahlenbehandlung erfolgt die Wiedervorstellung des Patienten beim zuweisenden Arzt. Soweit die Gesamtbehandlung damit beendet ist, schließt sich die strahlentherapeutische Nachsorge an, welche in enger Abstimmung mit den anderen beteiligten Disziplinen erfolgt.