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ÜBERÖRTLICHE RADIOLOGEN-GEMEINSCHAFTSPRAXIS AM MARSTALL 14/16 · 30159 HANNOVER
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Patienteninformation
CT / CT-Punktion | Angiographie (DSA) (PTA), Katheter | Angiographie (DSA) ohne Katheter | Magnetresonanztomographie (MRT) | Nuklearmedizin | Schmerztherapie | Strahlentherapie | Röntgen (Mammographie, Arthrographie, Phlebographie, Sonographie)
CT und CT- gesteuerte Punktion
Die computertomographische Untersuchung ist nicht schmerzhaft und dauert nur wenige Minuten. Zur besseren Darstellung wird bei vielen Untersuchungen ein Röntgenkontrastmittel intravenös injiziert oder als Getränk gereicht.
Anmerkungen zum Aufklärungsgespräch über Kontrastmitteluntersuchungen:
Im Rahmen der bei Ihnen geplanten Untersuchung ist möglicherweise die Injektion eines jodhaltigen Kontrastmittels in eine Vene erforderlich. Während der Injektion bemerken Sie eventuell ein Wärmegefühl. Auch für Gelenkuntersuchungen (Arthrographien) verwenden wir solche Kontrastmittel.
Kontrastmittel werden im allgemeinen gut vertragen; bei Überempfindlichkeit (Allergie) kann es jedoch zu Brechreiz, Hautausschlag u. ä. Reaktionen kommen, die von selbst wieder abklingen. Überempfindlichkeitsreaktionen einzelner Organe oder des Kreislaufs sind selten. Schwere lebensbedrohliche Reaktionen sind extrem selten. Auch lokale Komplikationen durch die Punktion von Gefäßen oder Gelenken (Infektion, Blutung, Nervenschädigung) sind sehr selten.
Um das Untersuchungsrisiko möglichst gering zu halten, bitten wir Sie, uns folgende Fragen zu beantworten:
- Ist bei Ihnen eine Allergie (z. B. Heuschnupfen, Überempfindlichkeit gegen Nahrungsmittel oder Medikamente - insbesondere JOD -) bekannt?
- Ist bei Ihnen eine Schilddrüsenüberfunktion bekannt, und wurden Sie deswegen behandelt?
- Sind bei Ihnen schon Röntgenuntersuchungen mit Kontrastmittelinjektion durchgeführt worden (z. B. Nieren- oder Gallenuntersuchung,Computertomographie, Gefäßdarstellung, Herzkatheter)?
- Falls ja, sind dabei Unverträglichkeitserscheinungen aufgetreten?
- Besteht eine erhöhte Blutungsneigung oder nehmen Sie Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen (z. B. Marcumar)?
- Leiden Sie an Infektionskrankheiten, die durch Blut übertragen werden können (Hepatitis, Aids)?
- Frauen im gebärfähigen Alter: Ist eine Schwangerschaft derzeit möglich?
Anmerkungen zum Aufklärungsgespräch über CT-gesteuerte Punktionen:
Bei Ihnen wird eine CT-gesteuerte Punktion des o.g. Organs durchgeführt, um mikroskopisch einen unklaren Befund abklären zu können. Mit Hilfe der Computertomographie wird dabei eine optimale Stelle ausgewählt, um die Gewebsproben zu entnehmen. Ebenfalls unter computertomographischer Kontrolle erfolgt nach örtlicher Betäubung der Einstichstelle die Einführung einer Spezialkanüle, mit der die Proben entnommen werden. Durch den Einsatz der Computertomographie wird das Risiko dieses Eingriffs reduziert. Ganz auszuschließen sind jedoch Verletzungen wichtiger Strukturen nicht.
Wir müssen Sie deshalb über folgende Risiken aufklären:
- Blutung (ggf. Übertragung von Blut- oder Blutbestandteilen notwendig)
- Infektion des Stichkanals
- Verletzung eines Nervs. Verursacht vorübergehend heftige, ausstrahlende Schmerzen. Schlimmstenfalls, jedoch sehr selten, kommt es zu einer evtl. bleibenden Lähmung.
- Eine stationäre Aufnahme zur Überwachung oder sogar eine Notoperation können dann notwendig sein, wenn es zur Verletzung des zu punktierenden Organs bzw. eines Nachbarnorgans kommt:
- der Lunge => Pneumothorax (ggf. Thoraxdrainage notwendig)
- der Leber => Blutung, Galleleck
- des Pankreas => Pankreatitis, Pankreasfistel
- der Milz => Blutung (ggf. Entfernung des Organs notwendig)
- der Nebennieren => Blutung
- der Nieren => Blutung, Urinleck
- der Aorta => Blutung
- des Darmes => Darmperforation
- der Harnblase => Urinleck
- Bei nicht ausreichender Aussagefähigkeit der Proben kann eine Wiederholung des Eingriffs notwendig werden.
- Allergie oder Überempfindlichkeit (z.B. auf Medikamente, Desinfektionsmittel, Latex)
Bei Auftreten von Blutungen, Kreislaufreaktionen, starke Schmerzen, Übelkeit, Fieber über 38°C bzw. sonstigen Störungen des Allgemeinbefindens bitte sofort den durchführenden Arzt verständigen, auch wenn diese Beschwerden erst einige Tage nach dem Eingriff auftreten.
Um das Untersuchungsrisiko möglichst gering zu halten, bitten wir Sie, uns folgende Fragen zu beantworten:
- Besteht eine erhöhte Blutungsneigung oder nehmen Sie Medikamente ein, die die Blutgerinnung hemmen (z. B. Marcumar, ASS)?
- Nehmen Sie derzeit Medikamente ein?
- Besteht eine Erkrankung der folgenden Organe:
- des Zentralen Nervensystems
- der Schilddrüse (-überfunktion?)
- des Herzens oder der Lunge
- der Blutgefäße (Bluthochdruck?)
- der Bauch - Organe
- der Nieren (Nierenfunktionsstörung?)
- der Extremitäten
- Haben Sie einen Herzschrittmacher oder eine künstliche Herzklappe?
- Leiden Sie an Zuckerkrankheit und werden mit Insulin oder Tabletten behandelt (metforminhaltige Präparate müssen evtl. abgesetzt werden)?
- Sind bei Ihnen Allergien bekannt (insbesondere gegen Jod) oder Unverträglichkeit von Kontrastmitteln, Medikamenten, Pflaster, Latex?
- Ist bei Ihnen schon eine Röntgen-Kontrastmittel-Injektion durchgeführt worden ?
- Haben Sie ggf. diese Kontrastmittel-Injektion schlecht vertragen?
- Leiden Sie an Infektionskrankheiten, die durch Blut übertragen werden können (z. B. Hepatitis, Aids)?
- Für Frauen: Ist eine Schwangerschaft derzeit möglich?